1. Semester

Physik

TPK

Werkstoffkunde

Terminologie

Biologie

Erfahrungsbericht:

Es geht gleich los! Zumindest für die eine Hälfte, die in der OE- Woche in den Winter- TPK gelost wurde. Im Technisch- Propädeutischen- Kurs (TPK) schnitzt du als erstes aus einem Wachsblock deinen ersten eigenen Zahn und danach warten auf dich weitere spannende praktische Übungen und Testate...

Dafür benötigst du einen Instrumentenkoffer, sowie eine Technikermaschine. Informiere dich bei den höheren Semestern was du genau benötigst. Zusätzlich zum TPK hast du eine begleitende Vorlesung, sowie eine Vorlesung für Physik und ein physikalisches Praktikum mit deinem gesamten Semester. Eine weitere Vorlesung hast du noch für Werkstoffkunde.

Falls du noch kein Latinum hast musst du auch  noch den Kurs für medizinische Terminologie besuchen.

Am Ende des Semesters finden noch Biologie und Humangenetik Vorlesungen statt. 

Außerdem schreibst du zwei Prüfungen in Physik, eine in TPK und eine in medizinische Terminologie.

2. Semester

Chemie

Anatomie (Orofaziales System)

Werkstoffkunde 

Erfahrungsbericht:

Im 2. Semester wiederholt sich der TPK in gleicher Form für den anderen Teil des Semesters.

Du hast eine Chemievorlesung, ein Chemiepraktikum, eine Anatomievorlesung und eine weiterführende Werkstoffkundevorlesung.

Zur Unterstützung bietet dir die Universität Hamburg einen Chemie- Crash- Kurs an, der sowohl eine Woche vor Semesterbeginn, sowie semesterbegleitend stattfindet.

Prüfungen schreibst du in diesem Semester in Chemie und TPK.

NVP

Chemie

Physik

Biologie 

Erfahrungsbericht:

Die Naturwissenschaftliche Vorprüfung (NVP) findet am Ende des zweiten Semesters in der vorlesungsfreien Zeit statt. Sie besteht aus drei mündlichen Prüfungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik. Geprüft wird in Gruppen aus etwa vier Studierenden. Es handelt sich dabei um den kompletten Inhalt der Vorlesungen des ersten und zweiten Semesters. Voraussetzung zur Teilnahme an der Naturwissenschaftlichen Vorprüfung ist das Bestehen der vorangegangen Klausuren der jeweiligen Fächer. Das Bestehen der NVP ist wiederum obligatorisch für die Teilnahme an der Zahnärztlichen Vorprüfung, dem Physikum. 

3. Semester

Anatomie

Erfahrungsbericht:

Das dritte Semester dreht sich komplett um die Anatomie des Menschen. Dazu finden Vorlesungen sowie mehrmals die Woche der Präparierkurs an den Körperspendern statt.

Im Präparierkurs werden unter der Anleitung von Dozenten und studentischen Tutoren in kleinen Gruppen von ca. 10 Studierenden an einem Körperspender Hautschnitte durchgeführt, sowie Nerven, Gefäße und Organe präpariert. Begleitend zu diesem Kurs wird ein Skript zur Verfügung gestellt, indem das Vorgehen an den einzelnen Tagen des Kursabschnitts und die Ausführung der Präparation der bestimmten Körperregionen beschrieben wird. Zur Durchführung des Kurses werden die Atlanten der Anatomie, Handschuhe, Kittel und Präparierbesteck benötigt.

Das Semester ist grundsätzlich in verschiedene Abschnitte eingeteilt und beginnt meist mit den Vorlesungen zum Thema Hals und Thorax. Es folgenden die Bereiche Bauch/Becken, Schädel und Kopf. Jeder dieser Themenbereiche erstreckt sich etwa über 2 bis 3 Wochen (Ausnahme Schädel: Eine Woche) und endet mit einem mündlichen Testat am Körperspender. Das dritte Semester umfasst also insgesamt vier mündliche Testate.

Täglich finden dazu Vorlesungen statt, die inhaltlich auf den Präparierkurs und das Skript abgestimmt sind. Zusätzlich finden zu den einzelnen Themengebieten noch Vorlesungen zur Embryologie statt.

Abgeschlossen wird die Anatomie allerdings erst nach den ersten vier Wochen des 5. Semesters, in denen die Veranstaltungen der Neuroanatomie stattfinden.

4. Semester

Histologie

Physiologie

Biochemie 

Phantom II 

Erfahrungsbericht:

Die ersten 8 Wochen beginnen mit den Vorlesungen der Zellphysiologie und dem zugehörigen Praktikum.

In den Praktika geht es z.B. um das Herz, den Stoffwechsel und die Lunge.

Das Praktikum ist wirklich sehr anschaulich gemacht und hilft die Inhalte aus den Vorlesungen zu vertiefen. Am Ende des Kurses findet eine Multiple Choice Klausur statt.

Nebenbei findet der Kurs der mikroskopischen Anatomie statt. In diesem Kurs sitzt man mit dem gesamten Semester in den Mikroskopiesaal. Als erstes werden die Grundlagen der Histologie erklärt und dann darfst du selbst am Mikroskop die verschiedenen Gewebestrukturen studieren. Nach etwa 8 Wochen steht dann die schriftliche Multiple Choice Klausur an. In dieser werden sowohl Fragen zu deinem Fachwissen gestellt, sowie Bilder von mikroskopischen Strukturen gezeigt, in denen bestimmte Strukturen  erkannt werden müssen. Allerdings kann man die Präparate sehr gut erkennen, wenn man die Präparate im Präparatekasten im Kurssaal alle kennt. An zusätzlichen Terminen stand bisher die Möglichkeit im Eigenstudium  die Präparate noch einmal anzuschauen.  Es empfiehlt sich in Gruppen zu lernen.

Danach beginnen die Biochemie-Vorlesungen und die zugehörigen Praktika und Seminare. In diesen werden z.B. die Themen: Signaltransduktion, Immunologie und Stoffwechsel behandelt.

Am Ende des Semesters findet dann eine mündliche  Prüfung statt (man wird von zwei unterschiedlichen Prüfern unabhängig geprüft und es handelt sich um Einzelprüfungen).

Daneben findet der Phantomkurs II an zwei Nachmittagen in der Woche statt.  Dabei wird der Studiengang in zwei Kurse unterteilt, die zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Arbeiten beginnen.

Im 5.Semester wird dann der jeweils noch fehlende Kurs erledigt.

5. Semester

Neurophysiologie

Neuroanatomie

Biochemie

Phantom II 

Erfahrungsbericht:

In den ersten vier Wochen des fünften Semesters steht erstmal Neuroanatomie auf dem Plan. In Zuge dessen findet mehrmals in der Woche eine Vorlesung sowie der Präparierkurs statt. Im Präparierkurs werden Schnitte am menschlichen Gehirn durchgeführt und besprochen. Zudem gibt es die Möglichkeit an Plastikmodellen zu üben. Der Neuroanatomie-Block endet mit einer Klausur.

Parallel zur Neuroanatomie findet der Phantomkurs II statt. Grundsätzlich erstreckt sich dieser Kurs über das vierte und fünfte Semester und findet an je zwei Wochentagen statt. Begleitend zum Phantomkurs II wird alle zwei Wochen eine Vorlesung abgehalten. Der Abschluss des Kurses bildet eine Klausur am Ende des fünften Semesters. Das Bestehen dieser Klausur ist Voraussetzung für den Scheinerwerb.

Anschließend an die Neuroanatomie folgen die Veranstaltungen der Neurophysiologie. Die Inhalte der Neurophysiologie werden in Vorlesungen, Seminaren und anschließenden Praktika gelehrt. Es handelt sich dabei beispielsweise um die Themen Sinnesphysiologie, Schmerz, Gehör, Sehen, Gleichgewicht, Motorik etc.

Die Seminare sind so strukturiert, dass in Gruppen gearbeitet und anschließend die Ergebnisse gegenseitig präsentiert werden. Auf jedes Seminar folgt ein Praktikum, in dem das Gelernte Anwendung findet. Als Leitfaden dient ein Praktikumsskript. Am Ende des Semesters wird eine Multiple-Choice-Klausur geschrieben. Das Bestehen dieser, sowie der Klausur der Zell- und vegetativen Physiologie im vierten Semester, ist Voraussetzung für den Erwerb des Scheins der Physiologie.

Einmal wöchentlich findet im fünften Semester das Fortgeschrittenenseminar („F-Seminar“) in der Biochemie statt. Dieses Seminar wird in kleineren Gruppen abgehalten und dient der Vertiefung des im vierten Semester behandelten Stoffs. Jeder Studierende muss in seiner Gruppe ein halbstündiges Referat vorbereiten und präsentieren, über das anschließend diskutiert wird.

Das F-Seminar dient darüber hinaus der optimalen Vorbereitung auf die Zahnärztliche Vorprüfung (das „Physikum“). 

Physikum

Anatomie

Physiologie

Biochemie

Zahnersatzkunde

Erfahrungsbericht:

Die Zahnärztliche Vorprüfung (früher auch „Physikum“ genannt) findet am Ende des 5. Semesters in der vorlesungsfreien Zeit statt. Teilnehmen an der Prüfung kannst du, wenn du bis dato alle benötigten Scheine der Vorklinik erworben hast.

Die Prüfung zieht sich etwa über 5 Wochen und besteht aus 4 mündlichen Prüfungen sowie einer sogenannten „praktischen Woche“, die sich auf sieben aufeinander folgende Kalendertage verteilt. Innerhalb der praktischen Woche findet eine der vier genannten Prüfungen statt und zwar im Fach Prothetik und Werkstoffkunde.

In der praktischen Woche geht es darum, selbstständig Zahnersatz anzufertigen. Vorab wird dir gesagt, um welche Arbeiten es sich handeln wird. Grundsätzlich müssen in der praktischen Woche etwa 3 Arbeiten von dir angefertigt werden.

Am Ende der praktischen Woche gibst du alle Arbeiten ab und es wird eine Gesamtnote (bestehend aus den Noten der Prothetikprüfung und der praktischen Arbeiten) vergeben.

Im Abstand von etwa 6-9 Tagen folgen dann jeweils die restlichen Prüfungen in den Fächern Anatomie, Biochemie und Physiologie. Die Reihenfolge dieser Prüfungen kann dabei variieren. Geprüft wird meist in Gruppen von vier Studenten/innen, die ihr meistens selbst zusammenstellen könnt. Jeder wird etwa eine halbe Stunde geprüft und bekommt anschließend seine Note gesagt. Bei den gefragten Inhalten handelt es sich grundsätzlich um alle in der Vorklinik behandelten Themen der jeweiligen Fächer. Die Prüfung der Anatomie setzt sich aus einem makroskopischen sowie einem mikroskopischen Teil zusammen, was bedeutet, dass in dieser Prüfung ebenfalls die Inhalte der Histologie geprüft werden, du also auch mit dem Mikroskop umgehen können musst. Die Zahnärztliche Vorprüfung hast du bestanden, wenn du eine definierte Notenkombination aus allen Prüfungen erreicht hast (dafür siehe Approbationsordnung).


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